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Mathis Menzel zum Chairman der internationalen EASA gewählt

Geschäftsführer von Menzel Elektromotoren führt für ein Jahr den internationalen Branchenverband der Elektromotoren- und Antriebstechnik.

Mathis Menzel, Geschäftsführer von Menzel Elektromotoren, wurde auf der EASA Convention 2026 in Orlando, Florida, zum Chairman der Electrical Apparatus Service Association (EASA) ernannt. Er übernimmt den Vorsitz des internationalen Branchenverbands für die Dauer eines Jahres und ist damit der erste Deutsche sowie einer der wenigen Europäer überhaupt in dieser Position. 

Die EASA vereint seit 1933 Unternehmen der Elektromotoren-, Generatoren- und Antriebstechnik aus aller Welt. Als Chairman steht Mathis Menzel nun an der Spitze eines Netzwerks, das den internationalen Austausch von Wissen, Erfahrungen und Best Practices fördert und wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Branche setzt.

„Es ist eine große Ehre, diese Aufgabe übernehmen zu dürfen“, sagte Menzel bei seiner Amtseinführung. „Als ich vor 17 Jahren erstmals an einer EASA Convention teilnahm, wurde ich sofort Teil einer Gemeinschaft, die von Offenheit und gegenseitiger Unterstützung geprägt ist. Diese Erfahrung hat mich bis heute begleitet und motiviert mich, der Organisation etwas zurückzugeben.“

„Stronger Together“ als Leitmotiv

Seine Amtszeit stellt Mathis Menzel unter das Motto „Stronger Together“. Damit möchte er die internationale Zusammenarbeit innerhalb der EASA weiter stärken und den Austausch zwischen den verschiedenen Regionen der Welt intensivieren.

In seiner Antrittsrede betonte Menzel, dass die Branche weltweit vor ähnlichen Herausforderungen steht: Fachkräftemangel, Digitalisierung, der Einsatz Künstlicher Intelligenz, steigende Kosten, Lieferkettenprobleme sowie wachsende Anforderungen an Nachhaltigkeit und Effizienz. Gleichzeitig biete gerade die internationale Zusammenarbeit große Chancen. 

„Keine Region und kein Unternehmen wird die Herausforderungen der Zukunft allein bewältigen. Wir werden stärker, wenn wir Wissen teilen, Erfahrungen austauschen und Vertrauen über Länder- und Kulturgrenzen hinweg aufbauen“, so Menzel.

Besonders wichtig ist ihm dabei der Dialog zwischen den EASA-Regionen in Nordamerika, Europa, Lateinamerika, Asien, Afrika, Australien und Neuseeland. Als europäischer Chairman möchte er Impulse aus allen Teilen des Netzwerks aufnehmen und den internationalen Wissenstransfer weiter fördern.

Eine Gemeinschaft, die über Wettbewerb hinausgeht

Die Verbindung zwischen Menzel Elektromotoren und der EASA reicht fast 50 Jahre zurück. Seit den späten 1970er Jahren ist das Unternehmen Mitglied des internationalen Verbands und nutzt den fachlichen Austausch innerhalb des Netzwerks, um Wissen aufzubauen, Erfahrungen zu teilen und internationale Kontakte zu pflegen.

Auch für Mathis Menzel persönlich spielt die EASA seit vielen Jahren eine wichtige Rolle. Vor 17 Jahren nahm er erstmals an einer EASA Convention teil – damals als junger Unternehmer aus Deutschland.

„Was ich damals entdeckt habe, war weit mehr als ein Verband“, erinnerte er sich. „Die EASA ist eine Gemeinschaft. Ein Ort, an dem Wettbewerber einander helfen, Erfahrungen großzügig teilen und Menschen ein echtes Interesse daran haben, dass andere erfolgreich sind.“

Diese besondere Kultur der Offenheit und Zusammenarbeit habe nicht nur ihn persönlich geprägt, sondern auch die Entwicklung von Menzel Elektromotoren begleitet. Viele Ideen, Kontakte und Erfahrungen aus dem internationalen Netzwerk seien über die Jahrzehnte in die Weiterentwicklung des Unternehmens eingeflossen. Die Wahl von Mathis Menzel zum Chairman steht damit auch für die langjährige Verbundenheit von Menzel Elektromotoren mit der internationalen EASA-Gemeinschaft.

Mehrwert für Kunden und Mitarbeitende

Für die Kunden von Menzel Elektromotoren bedeutet die enge Einbindung in das internationale EASA-Netzwerk einen direkten Zugang zu aktuellem Branchenwissen, technischen Entwicklungen und internationalen Best Practices. Der regelmäßige Austausch mit Herstellern, Serviceunternehmen und Spezialisten aus aller Welt hilft dabei, neue Trends frühzeitig zu erkennen und Erfahrungen aus unterschiedlichsten Märkten in die tägliche Arbeit einfließen zu lassen.

Auch die Mitarbeitenden profitieren von diesem Engagement. Der Zugang zu einem weltweiten Expertennetzwerk, internationalen Fachveranstaltungen sowie aktuellen Schulungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten stärkt die fachliche Entwicklung und fördert den Wissenstransfer innerhalb des Unternehmens. So entstehen neue Perspektiven und Impulse, die wiederum den Kunden zugutekommen.

Engagement für die Zukunft der Branche

Mit seiner Präsidentschaft möchte Mathis Menzel insbesondere die Themen Bildung, Nachwuchsförderung, Innovation und internationale Vernetzung voranbringen. Er sieht die Zukunft der Branche in der Verbindung von technischem Know-how, Fertigungskompetenz und einem offenen Austausch über Ländergrenzen hinweg.

„Die Zukunft unserer Industrie wird durch Bildung, Innovation, Handwerkskunst und starke Beziehungen geprägt“, sagte Menzel. „Gemeinsam können wir mehr erreichen, als jeder Einzelne für sich.“

Während seines Amtsjahres möchte Menzel möglichst viele EASA-Regionen und lokale Chapter persönlich besuchen. Der direkte Austausch mit Mitgliedsunternehmen vor Ort ist ihm ein besonderes Anliegen. Dabei möchte er nicht nur Impulse aus den verschiedenen Märkten aufnehmen, sondern auch den Dialog zwischen den Regionen stärken und den internationalen Wissenstransfer weiter fördern. Ganz im Sinne seines Mottos „Stronger Together“ setzt er auf persönliche Begegnungen, offene Gespräche und den Aufbau langfristiger Beziehungen innerhalb des weltweiten EASA-Netzwerks.

Für Menzel Elektromotoren ist die Wahl ein besonderer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte. Sie unterstreicht die langjährige internationale Ausrichtung des Unternehmens und dessen aktive Rolle innerhalb der weltweiten Antriebstechnikbranche.